Zuerst einmal sollten wir klären was genau eine Spam ist und wieso man diese Spammails erhält.

[inspic=77,left,fullscreen,thumb]Der Begriff
1936 kam ein Dosenfleisch mit dem Markennamen SPAM (SPiced hAM) auf den Markt. Der Begriff entstammt eigentlich dem “Spam-Sketch” der englischen Comedyserie Monty Python’s Flying Circus: In einem Café besteht die Speisekarte ausschließlich aus Gerichten mit Spam, die „Spam“ teilweise mehrfach hintereinander im Namen enthalten. Im Sketch wird das Wort „Spam“ insgesamt knapp 100 Mal erwähnt. Daraus entstand dann im amerikanischen Englisch die Floskel „… ist so unnötig wie Büchsenfleisch (Spam)“.
Die erste Spam-E-Mail wurde wohl am 3. Mai 1978 versendet, allerdings erst im Jahr 1993 als solche bezeichnet.
Der Ausdruck “Spam” wird heute allgemein für unerwünschte Werbebotschaften jeder Art verwendet.

Maßnahmen gegen Spammails
Verschleiern von E-Mail-Adressen
Wen man z.B. bei der Anmeldung auf Internetseiten und in Foren eine Email benötigt, so empfiehlt es sich in den meisten Fällen sich eine Wegwerf-E-Mail-Adressen einzurichten und diese anzugeben (z.B. spambog). Diese Adressen sind in den meisten Fällen zeitlich begrenzt und es können nur Emails empfangen werden und nicht gesendet.

Umwandeln der E-Mail Adresse mit dem Hash Verfahren
Diese Methode ist für Webmaster interessant. In diesem Fall wird Deine Emailadresse umgewandelt und für einen Spam-Bot der Deine Seite besucht und nach Emailadressen sucht, nicht mehr lesbar. Das heißt er erkennt zwar einen Text, aber nicht die Emailadresse auf die er es eigentlich abgesehen hat.
Den PHP Code den Du dafür verwenden kannst, sieht wie folgt aus:

<?php
function no_spam($mail) {
$str = “”;
$a = unpack(“C*”, $mail);
foreach ($a as $b)
$str .= sprintf(“%%%X”, $b);
return $str;
}

$mail = no_spam(“mail@test.de“);
$link = “<a href=\”mailto:”.$mail.”\”>Kontakt</a>”;
echo $link;
?>

Hierbei gibst Du anstatt von “mail@test.de” Deine eigene zu verschlüsselnde Emailadresse an. Natürlich kannst Du auch den Wert “Kontakt” ändern in einen Text nach Deiner Wahl.

Einfügen von Emailadressen in Bildern
Dies ist eigentlich eine sehr alte aber brauchbare Methode um seine Emaiadresse zu verschleiern. Dabei erstellt man sich eine kleine Bilddatei und fügt in diese seine Emaiadresse ein und setzt dieses Bild auf seine Website. Sollte nun ein Spam-Bot Deine Seite durchsuchen, erkennt er nur eine Bilddatei und läßt sie unbeachtet, da er nur auf das Suchen nach Emailadressen ausgerichtet ist.